Donnerstag, 31. Januar 2008

Die größte Anzahl von Dinosaurier-Skeletten einer einzigen Gattung



Videoclip: "Dino walk cycle" (zeigt den Dinosaurier Coelophysis)
http://de.youtube.com/watch?v=VlattijoBQA

Wiesbaden (dinosaurier-welt) - Die größte Anzahl von Dinosaurier-Skeletten einer einzigen Gattung wurde 1947 in einem Massengrab bei der so genannten "Geister-Ranch" in New Mexico entdeckt. An diesem Ort fand man Überreste von etwa hundert Exemplaren der Dinosauriergattung Coelophysis aus der Triaszeit vor mehr als 210 Millionen Jahren. Coelophysis war ein flinker Räuber mit einem Gewicht von schätzungsweise 30 Kilogramm.

Die meisten Dinosaurier-Skelette von einer Gattung in Deutschland kamen zwischen 1911 und 1932 in Trossingen, östlich von Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg zum Vorschein. Dort fand man viele vollständige Skelette und diverse Skelettteile des Plateosaurus, der aufgrund seines häufigen Vorkommens in Baden-Württemberg auch als "schwäbischer Lindwurm" tituliert wurde.

Die meisten Dinosaurier-Skelette von einer Gattung in Belgien wurden in einer Kohlengrube von Bernissart entdeckt. Darin hat man 1877/78 in 322 Meter Tiefe zahlreiche Skelettreste des pflanzenfressenden Dinosauriers Iguanodon geborgen.

Die erste Entdeckung von Dinosaurier-Fährten in Amerika












Wiesbaden (dinosaurier-welt) - Die erste Entdeckung von Dinosaurier-Fährten in Amerika glückte 1802 dem Farmersohn Pliny Moody beim Pflügen eines Feldes unweit von South Hadley im Staat Massachusetts (USA). Dabei stieß er auf einen Stein, der einen dreizehigen Fußabdruck aufwies. Eduard Hitchcock (1793–1864), der Nestor der Lehre von den Fährten fossiler Wirbeltiere, hielt diesen Fund zunächst für ein Relikt aus der Zeit der biblischen Sintflut: Er meinte, dass es sich um Fußspuren des Raben handelte, den Noah fliegen ließ, damit er das Festland suche.